• Wie muss ich mein Autogas-Fahrzeug versichern?

    von  • 1. März 2012 • Autogas - LPG • 0 Kommentare

    Wenn man sich einen Wagen mit Autogas/LPG Antrieb kauft stellt sich die Frage nach der richtigen Versicherung. Was muss man als Halter eines solchen Autos beachten oder kostet die Versicherung sogar mehr?

    Prinzipiell muss man als Besitzer eines LPG Autos die gleichen Überlegungen anstellen wie bei einem normalen Benziner oder Diesel. In erster Linie spielt da natürlich der Wert des Autos eine Rolle.

    Bei neuen Fahrzeugen steht es außer Frage das eine Vollkasko Versicherung sehr sinnvoll ist. Gerade bei Unfällen mit eigenem verschulden kann sich die Versicherung schnell auszahlen. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Autogasfahrzeuge einen höheren Wert haben als die Benzin-Variante des gleichen Typs. Einen besonderen Autogaszuschlag muss man normalerweise nicht zahlen, das Gegenteil ist eher der Fall. Dazu aber später mehr.

    Die Sachlage sieht bei gebrauchten Fahrzeugen natürlich anders aus. Wenn der Wert eines Autos bereits sehr gering ist sollte man für sich selbst abwägen, welche Versicherungsart angemessen ist.
    Bei der Entscheidung spielt es keine Rolle mit welchem Treibstoff das Automobil angetrieben wird. Es ist zweitrangig ob es Benzin, Diesel oder Autogas (LPG) ist.
    Einen Richtpreis auszugeben, ab wann eine Vollkaskoversicherung gewählt werden sollte, ist schwierig und hängt stark vom eigenem Einkommen ab. Aus meiner Sicht macht dies frühestens bei einem Wert von mindestens 5.000 Euro Sinn. Ich würde meine Grenze vermutlich sogar höher ansetzen.

    Wenn man sich für eine Autoversicherungart entschieden hat kommt als nächstes die Wahl der Versicherungsgesellschaft. Hier ist besondere Vorsicht geboten und es sollten mehrere Versicherungen verglichen werden. Dafür bieten sich die zahlreichen Preisvergleichsportale im Internet geradezu an. Meine Versicherung habe ich auf die gleiche Art und Weise ausgewählt. Ein kostenloser Tarif-Vergleich von Autoversicherungen ist zum Beispiel bei Finanzen.de möglich. Der Anbieter ist TÜV zertifiziert und bietet unabhängig den preiswertesten Anbieter an.
    Ob man eine Direktversicherung wählt oder eine klassische hängt, neben dem Preis, vom eigenem Anspruch ab. Wenn es jemanden genügt die eventuellen Angelegenheiten telefonisch zu erledigen reicht die Direktversicherung aus, wenn aber jemand auf einen persönlichen Ansprechpartner nicht verzichten möchte fällt diese meist preiswertere Variante raus.
    Bei Recherchen zur Qualität der beiden Arten von Versicherungsgesellschaften gibt es kein klares Bild. Sowohl die eine Art wie auch die andere Variante bekommt sowohl positives wie negatives Feedback. Eine klare Empfehlung kann ich nicht aussprechen. Ich persönlich habe zu einer Direktversicherung gegriffen und habe bisher keine Regulierungen gehabt. Daher kann ich kaum eine Aussage zum Service machen.

    Die Preise unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter teilweise deutlich, wobei ich immer ein Augenmerk auf namhafte Versicherungsgesellschaften lege, um im Schadensfall auf der sicheren Seite zu sein. Dies ist zwar keine  Garantie das alles reibungslos läuft aber die Gefahr auf Unannehmlichkeiten ist nicht so groß wie bei kleinen Versicherungen.

    Besonders erfreulich für Halter eines Autogas betriebenen Fahrzeuges sind die Versicherungskonditionen. Einige Versicherungen bieten Ökotarife an, mit denen Besitzer entsprechender Autos belohnt werden. So ist eine Ersparnis von zehn bis fünfzehn Prozent durchaus möglich.
    Wer sein Auto mit Hinblick auf die Kosten, für den Treibstoff, gekauft hat wird bei verschiedenen Versicherungen also zusätzlich belohnt!

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.